Der Praterstern….

Wie Leserinnen und Leser dieses Blogs und der Medien wissen, war ich als ÖVP-Mandatar der erste, der ein Verbot des Konsums alkoholischer Getränke außerhalb des Bereichs gewerblicher Betriebe auf dem Praterstern thematisiert hat. Wie Beispiele aus anderen Landeshauptstädten zeigen, ist ein derartiges Verbot natürlich leicht umzusetzen. Das wissen auch SPÖ und Grüne. Dennoch begründen sie ihr Njet immer auch damit, dass es bei der Verwirklichung dieser unserer Forderung Probleme gäbe. Auch die FPÖ weiß, dass die Maßnahme leicht umzusetzen wäre und sie weiß im Gegensatz zu den anderen Fraktionen auch, dass sie Sinn machen würde. Nicht umsonst haben die Blauen vor geraumer Zeit diese unsere Forderung übernommen.

Die FPÖ und unsere Ideen 

FPÖ-Bezirksparteiobmann Wolfgang Seidl hat diese offensichtlich so gut gefallen, dass er bemüht ist, das Ganze als Idee seiner Fraktion zu verkaufen. Aber was soll’s: Wenn man eine Maßnahme fordert, sollte man froh sein, Verbündete zu haben. Im Gegensatz zur FPÖ haben wir allerdings auch andere Ideen für den Hotspot Praterstern entwickelt, wie etwa jene, eine Sozialeinrichtung im Gebäude der ehemaligen Polizeiinspektion zu etablieren. Ein entsprechender Antrag wurde in der Bezirksvertretung (auch mit den Stimmen von SPÖ und Grünen) angenommen, passiert ist seitens der rot geführten Bezirksvorstehung in diese Richtung freilich nichts.

Warum ein Verbot? Warum nicht?

Freilich haben wir das Alkoholverbot immer als Letztmaßnahme gesehen, als ultima ratio, wenn gar nichts mehr hilft. Leider scheint es, als würden zumindest die bisherigen Maßnahmen (oder auch die Alibi-Aktionen, die als solche verkauft werden) keine Verbesserung bewirken. Manch einer moniert auch, dass man mit Verboten vorsichtig sein solle. Das mag stimmen. Eine Frau, die des Nächtens den Praterstern quert, wird sich aber wohl kaum darum scheren, ob ein Alkoholverbot Ausdruck einer Verbotskultur ist oder nicht. Sie will sich sicher fühlen. Und das erreicht man, wenn man die Szene randalierender Betrunkener eindämmt. Verbotskultur hin oder her.

 

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