Der Wurschtl und der ORF

„Kleines Gedankenexperiment. Irgendeiner der Kandidaten hätte sagen können: ‚Hallo? Ich kandidiere zum Staatsoberhaupt und nicht zum Fachingsprinzen/zur Faschingsprinzessin. Also lassen sie mich mit ja/nein-Taferln in Ruhe, verlangen Sie nicht, dass ich vor der Kamera Witze erzähle. Ob ich irgend etwas kochen kann, ist für dieses Amt vollkommen irrelevant. Stellen Sie mir einfach ernsthafte Fragen zum Amt und meiner Kandidatur für das selbe.“

Das habe ich gestern auf Facebook gepostet und überraschend viele Likes dafür bekommen. Von linker und rechter Seite. Und jetzt will ich etwas ergänzen. Wenn es sechs Kandidaten gibt, die die Unterstützungserklärungen haben und damit kandidieren. Wie kann es sein, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk (gebührenfinanziert) einen davon per „Relevanzstudie“ von TV-Duellen ausschließt? Weil der Mann einen lukrativen TV-Vertrag mit einem Privatsender hat? Weil Umfragen als Wahlergebnis gesehen werden? Weil der aktuelle ORF-Chef es sich mit manchen Parteien gut stellen will?

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