Schon wieder

Er hat es schon wieder getan, der böse Bube. Andreas Gabalier hat mit einem Augenzwinkern bei der Verleihung des Amadeus-Award angemerkt, dass man es heutzutage ja nicht so leicht hat, wenn man „als Manderl a Weiberl liabt“ – und natürlich erregen sie sich wieder in den sozialen Netzen und treiben nach der Hymnendebatte um den „volkstümlichen“ Sänger die nächste gabaliesche Sau durch’s Dorf. Ohne nähere Begründung ereifern sie sich, dass „der Typ“ moralisch so ziemlich das hinterletzte sei und merken gleichzeitig an, dass sie „eigentlich ja gar nichts mehr sagen wollen“. Zu diesem Typen. Echt jetzt. Wer sich das Video anschaut, der wird feststellen, dass Gabalier nicht weinerlich gesprochen hat (wie ihm jetzt unterstellt wird) und er sich auch in keiner Weise gegen Menschen gestellt hat, die nicht hetero sind. Egal. Der Shitstorm ist ausgebrochen. Wird ihn aber wenig jucken. Vielleicht ist er nicht nur ein erfolgreicher Sänger sondern auch ein kleines Marketinggenie?

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