Wer wird schuld sein?

„Wir wünschen euch einen schönen ACAB-Tag. Wir sehen uns im Jänner auf der Straße.“ So steht’s auf dem Facebook-Auftritt der autonomen antifa, einer nach eigener Definition „linksradikalen Gruppe aus Wien“, die im „kommunistischen umsGanze-Bündnis organisiert“ ist. „ACAB“ bedeutet „all cops are bastards“ und bringt ganz schön auf den Punkt, wie die Linke rund um den Akademikerball der Burschenschafter zu agieren gedenkt. Nämlich gewalttätig, wie auf den Internet-Auftritten auch unschwer zu erkennen ist: http://autonome-antifa.net/ bzw. http://nowkr.at/aufruf/
Dort steht u.a. zu Lesen: „Hierbei von Militanz Abstand zu nehmen, erscheint in Anbetracht der beständig herrschenden und anwesenden Gewalt absurd. (…) Durch zivilen Ungehorsam, Militanz und eine Linke, die sich ihr Handeln nicht von Gesetzbüchern diktieren lässt, kann die gewalttätige Normalität herausgefordert und ihr gelegentlich ein Stück Emanzipation abgerungen werden (…)“
Man darf gespannt sein, ob nach den zu erwartenden Ausschreitungen in Lesart mancher Medien und Parteien wieder die Polizei schuld sein wird, oder ob man ihr (wie auch schon passiert) vorwerfen wird, in zu starker Mannstärke ausgerückt zu sein. Ich bin kein nationaler Burschenschafter. Gewalttätige Demos lehne ich nichtsdestotrotz ab.

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