Überraschungself

Kaum einer hätte zu Beginn der Saison auch nur einen kleinen Betrag auf Rapid gesetzt. Keine Neuzugänge, Unruhe im Verein, Missmanagement greifbar, die Stimmung am Boden. Und dann das: Eine junge Mannschaft liegt nach vier Runden ungeschlagen auf Platz 2. Von den 27 Spielern im Kader sind lediglich sieben Nicht-Österreicher, ganze neun wurden hingegen von den Amateuren „hochgezogen“. Die vermeintliche Not- entwickelt sich zur Überraschungself.
Deutliche Siege gegen Wiener Neustadt (4:0) und Sturm Graz (4:2; ab Minute drei mit zehn Mann). Ein gerechtes Remis gegen den WAC (2:2) und ein eher unglückliches gegen die austria (0:0, ab Minute 26 mit zehn Mann).
Auch in der Europa League überzeugt das Team und lässt gegen Asteras Tripolis nichts anbrennen. Nach einem 1:1 im Hinspiel werden die Griechen im Rückspiel im Hanappi-Stadion mit 3:1 abgefertigt. Ein denkwürdiger Europacup-Abend in Wien-Hütteldorf. Dieses Team macht jedenfalls Freude und punktet mit den Rapid-Tugenden Kampfgeist, Einsatzwillen und nicht aufgeben wollen.
Der Meistertitel ist zwar unwahrscheinlich, aber vorne mitspielen wird man wohl bis Saisonende. Man darf gespannt sein….

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